USA - Ekhbary Nachrichtenagentur
Todd Lyons, der seit März 2025 als kommissarischer Direktor der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) fungiert, wird Ende Mai von seinem Posten zurücktreten. Dies gab der Minister für Innere Sicherheit, Markwayne Mullin, bekannt. Berichten zufolge wird Lyons nach einem ereignisreichen Jahr, in dem er die Einwanderungspolitik der Trump-Administration umsetzte, in die Privatwirtschaft wechseln. Sein Rücktritt erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Kritik an den Operationen und Taktiken der ICE im ganzen Land.
Lyons' Amtszeit stand besonders im Fokus nach Vorfällen wie der jüngsten Schießerei auf einen Mann in Kalifornien während einer Verkehrskontrolle, die er verteidigte. Der Druck nahm nach den Vorfällen im Januar in Minneapolis zu, bei denen ICE-Beamte involviert waren. Während seiner Anhörungen vor dem Kongress wurde Lyons dafür kritisiert, dass er sich weigerte, den Familien der Opfer zu entschuldigen oder die umstrittenen Behauptungen der Regierung bezüglich des Status der Betroffenen eindeutig zu kommentieren. Er beaufsichtigte auch eine signifikante Erweiterung der ICE, die im Januar die Einstellung von rund 12.000 Mitarbeitern meldete. Umfragen deuten auf eine zunehmende Unzufriedenheit mit der ICE hin, wobei ein erheblicher Teil der Amerikaner der Meinung ist, die Behörde habe ihre Befugnisse überschritten.
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