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Monday, 02 February 2026
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Ungarischer Parlamentspräsident spricht auf der Konferenz zum Westbalkan in Budapest

Gipfeltreffen konzentriert sich auf Stärkung der regionalen

Ungarischer Parlamentspräsident spricht auf der Konferenz zum Westbalkan in Budapest
Matrix Bot
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Ungarn - Ekhbary Nachrichtenagentur

Ungarischer Parlamentspräsident spricht auf der Konferenz zum Westbalkan in Budapest

Budapest, Ungarn – In einem bedeutenden Schritt, der die wachsende Betonung von Stabilität und Entwicklung im Westbalkan unterstreicht, war Budapest am 27. Oktober 2017 Gastgeber einer wichtigen Konferenz der Parlamentspräsidenten der Region. Den Vorsitz der Beratungen führte László Kövér, der Präsident des ungarischen Parlaments, der eine Schlüsselansprache hielt. Seine Rede konzentrierte sich auf die Vertiefung der Beziehungen und die Notwendigkeit, die parlamentarische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Ungarn und den westbalkanischen Nationen zu stärken. Kövér betonte die entscheidende Rolle, die diese Länder in der gesamteuropäischen Sicherheits- und Stabilitätsarchitektur spielen.

Das Gipfeltreffen fand zu einem besonders sensiblen Zeitpunkt für die Region statt, die mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert ist. Dazu gehören das ehrgeizige Streben nach einer Mitgliedschaft in der Europäischen Union, die Notwendigkeit umfassender Strukturreformen und anhaltende Bedenken hinsichtlich Sicherheit und regionaler Zusammenarbeit. Herr Kövér nutzte diese Plattform, um die unerschütterliche Unterstützung Ungarns für diese Nationen ausdrücklich zu bekräftigen. Er erläuterte, dass die Stärkung direkter parlamentarischer Beziehungen über bloße diplomatische Austausche hinausgeht; sie stellt eine strategische Investition in eine wohlhabendere und stabilere Zukunft für den gesamten Kontinent dar. Er führte weiter aus, dass die direkte Interaktion zwischen Gesetzgebern neue Wege für einen konstruktiven Dialog, den Austausch von Best Practices und die Koordinierung von Positionen zu Fragen von gemeinsamem Interesse eröffnet, die wirtschaftliche, politische und sicherheitspolitische Angelegenheiten umfassen.

In seiner Rede ging der Präsident des ungarischen Parlaments auf die Bedeutung der wirtschaftlichen Entwicklung als grundlegender Pfeiler für Stabilität ein. Er vertrat die Ansicht, dass die Eröffnung neuer Märkte, die Förderung gegenseitiger Investitionen und die Erleichterung von Handelsströmen erheblich zur Verbesserung des Lebensstandards der Bürger in den westbalkanischen Ländern beitragen könnten. Dies wiederum könnte die Treiber irregulärer Migration abmildern und das Vertrauen in die Zukunftsaussichten der Region stärken. Er forderte die Aktivierung von Mechanismen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und die Bereitstellung notwendiger technischer und finanzieller Unterstützung für vielversprechende Entwicklungsprojekte und betonte die Bereitschaft Ungarns, durch seine Expertise und seine Fähigkeiten aktiv zu diesen Bemühungen beizutragen.

Herr Kövér befasste sich auch mit kritischen Sicherheitsaspekten und betonte, dass die Sicherheit im Westbalkan untrennbar mit der gesamtenuropäischen Sicherheit verbunden ist. Er hob die Bedeutung gemeinsamer Anstrengungen im Kampf gegen organisierte Kriminalität, Terrorismus und Menschenhandel sowie die Notwendigkeit eines effektiven Grenzmanagements hervor. Er betrachtete die verstärkte Koordinierung zwischen Sicherheitsbehörden und den Informationsaustausch zwischen den Ländern der Region und den EU-Mitgliedstaaten, einschließlich Ungarn, als erste Verteidigungslinie gegen transnationale Bedrohungen. Er bemerkte, dass das ungarische Parlament aktiv daran arbeitet, diese Initiativen durch entsprechende Gesetzgebung und Ressourcenzuweisung zu unterstützen.

In einem verwandten Zusammenhang drehten sich die Diskussionen um die Bedeutung der europäischen Integration als strategisches Ziel für die westbalkanischen Länder. Herr Kövér bekräftigte die starke Unterstützung Ungarns für den europäischen Weg dieser Nationen und ermutigte sie, die notwendigen Reformen zur Einhaltung der EU-Standards fortzusetzen. Er wies darauf hin, dass der EU-Erweiterungsprozess ein kontinuierliches und effektives Unterfangen sein sollte und dass die Unterstützung für Kandidatenländer mit klaren Verantwortlichkeiten verbunden sein muss. Er äußerte seine Hoffnung, dass die Konferenz das gegenseitige Vertrauen fördern und den Weg für eine fruchtbarere Zusammenarbeit in der Zukunft ebnen würde.

Der Präsident des ungarischen Parlaments schloss seine Ausführungen mit der Betonung, dass offener Dialog und aufrichtige Zusammenarbeit die wirksamsten Mittel sind, um Herausforderungen zu überwinden und eine nachhaltige Entwicklung im Westbalkan zu erreichen. Er setzte sich für den Aufbau langfristiger strategischer Partnerschaften ein, die auf gegenseitigem Respekt und gemeinsamen Interessen beruhen. Er äußerte Optimismus hinsichtlich der Zukunft der Region und bekräftigte, dass Ungarn ein engagierter Partner bei der Unterstützung von Bemühungen um Frieden, Stabilität und Wohlstand im Westbalkan bleibt.

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