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Monday, 02 February 2026
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Immobilienmaklerin in Goiás tot aufgefunden: Verdacht gegen Hausverwalter

Immobilienmaklerin in Goiás tot aufgefunden: Verdacht gegen Hausverwalter
Ekhbary Editor
3 days ago
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Ekhbary News Agency:

Der Körper der Immobilienmaklerin Daiane Alves dos Santos (43) wurde 40 Tage nach ihrem Verschwinden am 17. Dezember in einem Waldgebiet in einer Nachbarstadt von Caldas Novas im Süden des Bundesstaates Goiás gefunden. Der Hausverwalter des Gebäudes, in dem sie lebte und andere Wohnungen der Familie verwaltete, wurde unter dem Verdacht festgenommen, die Maklerin getötet zu haben. Laut Polizei ist Cléber Rosa de Oliveira (49) die einzige Person, die ein Motiv und die Mittel zur Ermordung des Opfers hatte. Er und sein Sohn Maykon Douglas de Oliveira befinden sich vorläufig in Haft.

Die Ermittler glauben, dass der Tod der Maklerin innerhalb von acht Minuten im Gebäude stattfand. Dies ist der Zeitraum, in dem das Opfer in den Keller hinabsteigt, bis zu dem Moment, in dem eine andere Person den Aufzug benutzt, um in dieselbe Etage zu fahren.

Die Überwachungskamera des Aufzugs zeigte das letzte Bild von Daiane, als sie nachsah, warum ihr Apartment keinen Strom hatte. Es gibt keine Aufzeichnungen darüber, dass sie in den Aufzug zurückgekehrt wäre oder das Wohnhaus verlassen hätte.

Der Hausverwalter Cléber Rosa de Oliveira (49) wurde unter dem Verdacht festgenommen, die Immobilienmaklerin Daiane Alves dos Santos (43) getötet zu haben. Laut der Zivilpolizei soll er die Tat in einer Aussage gestanden und die Beamten zum Ort gebracht haben, an dem er die Leiche versteckte. Sein Sohn, Maykon Douglas de Oliveira, wurde ebenfalls unter dem Verdacht festgenommen, die Ermittlungen behindert zu haben. Beide befinden sich für 30 Tage in vorläufiger Haft.

Daiane verschwand am 17. Dezember 2025 und ihr Körper wurde etwa 40 Tage später in einem Waldgebiet gefunden. Als Hauptmotiv für das Verbrechen gelten Unstimmigkeiten zwischen dem Opfer und dem Hausverwalter, die begannen, als die Maklerin in das Gebäude zog und begann, die sechs Wohnungen zu verwalten, die der Familie gehörten und zuvor vom Verdächtigen verwaltet wurden.

Die Polizei untersucht, ob der Sohn ebenfalls an der versuchten Verheimlichung der Leiche beteiligt war. Es besteht der Verdacht, dass das Fahrzeug von Maykon zum Transport des Leichnams benutzt wurde. Aufnahmen von Überwachungskameras zeigen, dass das Auto mit geschlossener Ladefläche zum Tatort fuhr und 48 Minuten später mit geöffneter Ladefläche zurückkehrte.