Deutschland - Ekhbary Nachrichtenagentur
Bundesliga: Köln verpasst Belohnung in Stuttgart – „Das nervt uns“
Eine spürbare Enttäuschung machte sich beim FC Köln nach der ernüchternden 1:3-Niederlage gegen den VfB Stuttgart in der deutschen Bundesliga breit. Trotz einer Leistung, die von vielen Spielern und dem Trainerstab als solide eingestuft wurde, ging die Mannschaft erneut leer aus. Torhüter Marvin Schwäbe bezeichnete das Ergebnis als „absolut ernüchternd“.
Die Partie bot Köln eine bedeutende Chance, im Abstiegskampf wichtige Punkte zu sammeln. Nach einem 0:1-Rückstand zeigte das Team Moral, als Ragnar Ache in der 79. Minute den späten Ausgleichstreffer erzielte. Dieser Treffer stellte die Parität wieder her und gab Hoffnung auf einen wertvollen Punktgewinn auswärts gegen eine Mannschaft, die in der Europa League vertreten ist. Diese hart erkämpfte Gleichheit währte jedoch nicht lange. Stuttgart nutzte einige defensive Schwächen Kölns aus und erzielte in der Schlussphase zwei weitere Tore, um den 3:1-Sieg zu sichern.
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Schwäbes Teamkollege Jan Thielmann teilte das Gefühl der Enttäuschung. „Wir stehen wieder nach einem ordentlichen Spiel ohne Punkte da. Das nervt uns“, sagte er. Trotz der Frustration versuchte Thielmann, eine positive Perspektive zu bewahren, und behauptete, die Situation sei kein Grund zur tiefen Besorgnis. „Wir sind trotzdem guter Dinge“, fügte er hinzu. „Wenn wir schlecht spielen und keine Punkte holen, dann sollten wir uns Sorgen machen. Aber wir spielen gut und holen keine Punkte. Die Basis stimmt.“
Diese verpasste Gelegenheit, sich von der Abstiegszone abzusetzen, war schwer zu verdauen. Schwäbe räumte die Bedeutung des Punktes ein, der in Reichweite lag. „Da wäre der Punkt schon Gold wert gewesen“, bemerkte er. Der Torhüter kritisierte jedoch den Ansatz der Mannschaft nach dem Ausgleichstreffer und beklagte, dass sie „ein Stück weit zu passiv“ geworden seien, was es Stuttgart letztlich ermöglichte, die Kontrolle zurückzugewinnen und den Sieg zu sichern.
Diese jüngste Rückschlage folgt auf eine knappe 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig am Wochenende zuvor. Cheftrainer Lukas Kwasniok empfand das wiederkehrende Muster von guten Leistungen gegen starke Gegner, die keine Punkte einbrachten, als besonders frustrierend. Er verglich die Situation mit dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ (Groundhog Day), in dem sich dasselbe Szenario wiederholt. „Mehr als ordentliche Leistung gegen einen Topgegner und am Ende stehst du leider mit leeren Händen da“, fasste der Coach zusammen.
Bemerkenswerterweise hatte Köln in dieser Saison Schwierigkeiten gegen Teams, die sich für europäische Wettbewerbe qualifiziert hatten, und konnte mit einer Ausnahme keine Punkte gegen sie holen. Anfang Oktober sicherte sich der Aufsteiger einen 1:0-Auswärtssieg gegen die TSG Hoffenheim, die derzeit den dritten Tabellenplatz belegt und ihre Ambitionen auf die Champions League festigt.
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Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf das bevorstehende Heimspiel von Köln gegen Hoffenheim am kommenden Samstag. Es wäre eine Überraschung, wenn Köln seine Bilanz gegen diese formstarken Mannschaften in dieser Begegnung verbessern könnte. Die Hauptaufgabe für Köln bleibt, seine lobenswerten Leistungen in greifbare Ergebnisse umzuwandeln, während sie den intensiven Kampf um den Klassenerhalt in der deutschen Beletage führen.