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Monday, 02 February 2026
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Carlos Alcaraz, der Jüngste, der den Karriere-Grand-Slam vollendet, erobert die Australian Open und schreibt Geschichte in Melbourne

Mit 22 Jahren besiegt der spanische Tennisspieler Novak Djok

Carlos Alcaraz, der Jüngste, der den Karriere-Grand-Slam vollendet, erobert die Australian Open und schreibt Geschichte in Melbourne
Matrix Bot
22 hours ago
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Spanien - Ekhbary Nachrichtenagentur

Carlos Alcaraz, der Jüngste, der den Karriere-Grand-Slam vollendet, erobert die Australian Open und schreibt Geschichte in Melbourne

Carlos Alcaraz hat die Tennisgeschichtsbücher erneut umgeschrieben. Das junge spanische Wunderkind aus El Palmar, Murcia, hat den Titel der Australian Open nach einem denkwürdigen Sieg über den legendären Novak Djokovic im Finale mit einem Ergebnis von 2-6, 6-2, 6-3, 7-5 gewonnen. Dieser Triumph beschert ihm nicht nur seine erste Trophäe in Melbourne, sondern katapultiert ihn auch in einen exklusiven Club von Legenden. Er ist damit der neunte männliche Tennisspieler in der Geschichte, der den 'Karriere-Grand-Slam' vollendet hat – das heißt, er hat mindestens einmal jedes der vier 'Majors' gewonnen: Australien, Roland Garros, Wimbledon und die US Open. Das Beeindruckendste ist, dass Alcaraz dies im jüngsten Alter der Open Era erreicht, mit nur 22 Jahren, und damit den frühen Rekord von Donald Budge aus dem Jahr 1938 einstellt.

Die Liste der Tennisspieler, die dieses Kunststück vollbracht haben, ist ein wahres Pantheon des Sports: Fred Perry (1935), Rod Laver (1962), Roy Emerson (1964), Andre Agassi (1999), Roger Federer (2009), Rafael Nadal (2010) und Novak Djokovic selbst (2016). Alcaraz sichert sich mit seinem Eintritt in diese exklusive Gruppe nicht nur seinen Platz unter den Größten, sondern tut dies mit einer Entwicklung, die alle Grenzen sprengt. Dies ist sein siebter Grand-Slam-Titel, eine beeindruckende Zahl, die zwei French Opens, zwei Wimbledons, zwei US Opens und nun die Australian Open umfasst. Um es ins Verhältnis zu setzen: Im gleichen Alter hatte sein Landsmann Rafael Nadal fünf 'Majors', was die Größenordnung der Leistung des Murcianers unterstreicht.

Für Novak Djokovic stellte dieses Finale eine verpasste Gelegenheit dar, sein Erbe weiter zu festigen. Die Niederlage hält ihn mit Margaret Court bei 24 Grand-Slam-Titeln gleichauf, und obwohl seine Karriere noch lange nicht vorbei ist, wird jedes verlorene Finale als verpasste Chance angesehen, der Spieler, Mann oder Frau, mit den meisten 'Majors' in der Geschichte zu werden. Das Match selbst spiegelte den Generationskampf wider. Djokovic dominierte den ersten Satz souverän und zeigte seine gewohnte Präzision und Solidität. Doch ab dem zweiten Satz steigerte Alcaraz sein Spielniveau und bewies, warum er die Nummer eins der Welt ist. Der Spanier aus El Palmar zeigte überlegene Statistiken bei den ersten Aufschlägen (77 % gegenüber 66 % bei Djokovic), schlug 36 Winner gegenüber 32 des Serben und, entscheidend, beging weniger unerzwungene Fehler (27 gegenüber 46 bei Djokovic). Diese Kombination aus kontrollierter Aggression und geringerer Fehleranfälligkeit war der Schlüssel, um das Blatt zu seinen Gunsten zu wenden.

Die Siegerehrung war ein Moment großer Sportlichkeit. Novak Djokovic würdigte seinen jungen Rivalen mit der ihm eigenen Größe: „Das beste Wort, um das zu beschreiben, was du erreicht hast, ist historisch und legendär, herzlichen Glückwunsch.“ Mit einem Schuss Humor fügte der 38-jährige Serbe einen Ausblick auf die Zukunft hinzu: „Wir werden uns in den nächsten zehn Jahren in weiteren Finals sehen“, eine Aussage, die weitere Kapitel dieser faszinierenden Rivalität verspricht. Auf der Tribüne applaudierte Rafael Nadal, eine weitere große Ikone des spanischen Tennis, dem Serben, der nicht zögerte, die Geste zu erwidern: „Es fühlt sich seltsam an, dich nicht auf dem Platz zu haben. Es war eine Ehre, dass du hier anwesend warst und dieses Finale verfolgt hast.“ Alcaraz seinerseits dankte Nadal für seine Anwesenheit und widmete seinen Sieg seinem Arbeitsteam, wobei er deren gemeinsamen Einsatz betonte: „Niemand weiß, wie schwer es war, diese Trophäe zu gewinnen und was wir durchgemacht haben, um diesen Moment zu erreichen.“

Der Murcianer, sichtlich gerührt, als er die Trophäe hob, teilte seine Gefühle mit dem Publikum: „Nun, wow“, begann er. „Herzlichen Glückwunsch an Novak, der eine Ovation verdient. Was du getan hast, ist sehr inspirierend, nicht nur für Spanier und Tennisspieler, sondern für die ganze Welt, mich eingeschlossen. Ich habe es sehr genossen, dir beim Spielen zuzusehen, es ist eine Ehre, jetzt Zeit mit dir in den Umkleidekabinen und auf den Plätzen zu teilen.“ Mit Worten der Dankbarkeit an sein Team fügte er hinzu: „Wir haben die richtige Arbeit gemacht, ihr habt mich in die richtige Richtung gedrängt, und diese Trophäe gehört auch euch.“ Er hatte auch einen besonderen Moment für Nadal: „Danke an Rafa, ich glaube, es ist das erste Mal, dass er bei einem meiner offiziellen Matches dabei ist. Wir hatten gute Kämpfe auf dem Platz, nicht zu viele, aber dich zu sehen ist auch ein Privileg.“ Schließlich drückte Alcaraz seine Wertschätzung für die Turnierorganisation aus: „Danke an das Turnier, das für die Spieler großartig ist, es ist aufregend, wunderbar, wie sie uns wohlfühlen lassen. Es ist eine Ehre, jedes Jahr hier zu spielen, ein Privileg, die Liebe und Unterstützung zu spüren, nicht nur in den Matches, sondern auch im Training. Danke, vielen Dank, dass ihr mich angetrieben habt.“ Carlos Alcaraz' Triumph bei den Australian Open ist nicht nur ein weiterer Titel, sondern die Bestätigung einer Ära und der Vorbote einer glänzenden Zukunft für das Welttennis.

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