USA — Ekhbary Nachrichtenagentur
Die Akademie der Künste und Wissenschaften für Film hat neue Regeln angekündigt, die sämtliche rein durch künstliche Intelligenz (KI) produzierten Schauspiel- und Drehbuchwerke von den Oscar-Nominierungen ausschließen. Diese Entscheidung tritt ab der Oscar-Verleihung 2027 in Kraft und betrifft alle teilnehmenden Filme.
KI als Hilfsmittel erlaubt, aber nicht als Ersatz
Die neuen Richtlinien erlauben es Filmschaffenden, KI-Werkzeuge als unterstützende Produktionshilfen zu nutzen. Entscheidend ist jedoch, dass die KI nicht die menschliche Rolle in der Schauspielerei oder im Schreiben ersetzen darf. Dies unterstreicht das Bestreben der Akademie, die menschliche Kreativität und künstlerische Leistung in den Vordergrund zu stellen und gleichzeitig technologische Fortschritte zu integrieren, ohne die Integrität des kreativen Prozesses zu gefährden.
Auch lesen
- Lamine Yamal: Keine überstürzte WM-Rückkehr nach Ärztesitzung
- Flicks Einzelgespräche mit vier Barcelona-Spielern geplant
- Fitch: Ägyptens Politik dämpft Auswirkungen des Irankriegs auf Kreditwürdigkeit
- Polizei klärt „Entführung“ in Gizeh auf: Täter behaupten Scherz
- Qasr Ibrim kehrt nach viermonatiger Wartung auf den Nassersee zurück
Fokus auf menschliche Leistung
Diese Regelung spiegelt eine wachsende Debatte über die Rolle von KI in der Kunst wider. Die Akademie möchte sicherstellen, dass die Auszeichnungen weiterhin menschliche Talente und künstlerische Visionen würdigen. Die genauen Kriterien und Überprüfungsprozesse für die Einhaltung dieser Regeln werden in den kommenden Monaten weiter ausgearbeitet, um eine faire Anwendung zu gewährleisten.