Somalia - Ekhbary Nachrichtenagentur
Piraten haben einen Öltanker, die Honour 25, mit 17 Besatzungsmitgliedern vor der Küste Somalias gekapert, wie Sicherheitsbeamte der Ekhbary Nachrichtenagentur bestätigten. Das Schiff wurde Berichten zufolge am späten Mittwoch von sechs bewaffneten Männern etwa 30 Seemeilen vor der Küste überrannt. Dieser Vorfall signalisiert ein besorgniserregendes Wiederaufleben der Piraterie im Indischen Ozean, einer Region, die einst für solche Angriffe berüchtigt war, aber in den letzten Jahren einen deutlichen Rückgang verzeichnete. Der Tanker, der 18.500 Barrel Öl geladen hatte, war auf dem Weg nach Mogadischu, der somalischen Hauptstadt, vom Hafen Berbera in Somaliland. Die Kaperung wird voraussichtlich die Ängste in Mogadischu verstärken, wo die Kraftstoffpreise bereits stark gestiegen sind. Die 17 Besatzungsmitglieder stammen unter anderem aus Pakistan, Indonesien, Indien, Sri Lanka und Myanmar. Es wird angenommen, dass seit der ersten Kaperung fünf weitere bewaffnete Männer die Honour 25 bestiegen haben. Beamte vermuten, dass die Entführer aus einem abgelegenen Gebiet in der Nähe von Bander Beyla stammen. Weder die somalischen Behörden noch die Europäische Marineeinheit haben bisher eine Erklärung zu dem Vorfall abgegeben, was die anhaltenden Herausforderungen in der maritimen Sicherheit unterstreicht.
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