Südafrika - Ekhbary Nachrichtenagentur
Julius Malema, der polarisierende Führer der südafrikanischen Partei Economic Freedom Fighters (EFF), ist nach seiner Verurteilung wegen Waffendelikten zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Das kürzlich verkündete Urteil bezieht sich auf einen Vorfall bei einer Kundgebung 2018 in Polokwane, bei dem Malema gefilmt wurde, wie er eine Waffe in die Luft abfeuerte. Dieser juristische Rückschlag ist bedeutsam für eine Persönlichkeit, deren leidenschaftliche Rhetorik, insbesondere bezüglich der Landreform, oft internationale Aufmerksamkeit erregte, auch von Ex-US-Präsident Donald Trump.
Das Gericht befand Malema des illegalen Waffenbesitzes und der Schussabgabe in der Öffentlichkeit für schuldig. Obwohl es sich um eine Haftstrafe handelt, erwarten Rechtsexperten einen langwierigen Berufungsprozess, der Malema vorerst auf Kaution freilassen wird. Der auf Video festgehaltene Vorfall zeigte Malema, wie er während der EFF-Feierlichkeiten eine scheinbar automatische Waffe abfeuerte. Seine Verteidigung, es sei eine Spielzeugwaffe gewesen, wurde zurückgewiesen. Dies unterstreicht die rechtliche Prüfung öffentlicher Handlungen hochrangiger Politiker.
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