Südkorea - Ekhbary Nachrichtenagentur
Südkorea bereitet sich auf großen Schneesturm vor: Weit verbreitete Störungen bis Montagmorgen erwartet
Südkorea bereitet sich auf einen erheblichen Schneesturm vor, der das Land von Sonntagabend bis Montagmorgen überziehen soll und weitreichende Störungen im Verkehr und im täglichen Leben befürchten lässt. Die koreanische Meteorologiebehörde (KMA) hat schwere Warnungen vor starkem Schneefall herausgegeben, der in einigen Regionen über 5 Zentimeter pro Stunde erreichen könnte, was dringende Vorbereitungsmaßnahmen von Behörden und Bürgern erforderlich macht.
Laut KMA-Prognosen wird der Schneefall voraussichtlich in der Metropolregion Seoul und Teilen der Provinz Gangwon am späten Sonntagabend einsetzen. Er wird sich dann allmählich auf den größten Teil des Landes bis zum frühen Montagmorgen ausdehnen. Prognosen deuten darauf hin, dass die akkumulierte Schneehöhe im Großraum Seoul und in Abschnitten der Provinz Gangwon bis zu 10 Zentimeter erreichen könnte. Die südlichen und nördlichen Chungcheong-Provinzen könnten bis zu 8 Zentimeter sehen, während die Provinz Nord-Jeolla voraussichtlich etwa 7 Zentimeter erhalten wird. Solche Schneemengen können zu gefährlichen Fahrbedingungen und lokalen Straßensperrungen führen.
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Zusätzlich zum starken Schneefall hat die KMA vor einem starken Temperaturabfall gewarnt. Die Tiefsttemperaturen am Montagmorgen werden voraussichtlich auf minus 10 Grad Celsius sinken, was das Risiko der Bildung von Glatteis auf den Straßen erheblich erhöht. Dieser strenge Kälteeinbruch wird die ohnehin schon schwierigen Straßenverhältnisse verschärfen und äußerste Vorsicht von Fahrern und Fußgängern gleichermaßen erfordern. Die Behörden haben die Bürger dringend gebeten, nicht notwendige Reisen zu vermeiden und nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.
Als Reaktion auf diese ungünstigen Wettervorhersagen hat der staatliche Bahnbetreiber Pläne angekündigt, die Anzahl der Züge auf fünf Hauptlinien im Großraum Seoul zu erhöhen. Dazu gehören die Linie Nr. 1, die Suin-Bundang-Linie und die Gyeongui-Jungang-Linie. Diese Maßnahme zielt darauf ab, Staus zu verringern und den Pendlerverkehr während der Hauptverkehrszeiten am Montagmorgen zu erleichtern. Ziel ist es, die Kontinuität der wesentlichen Dienste zu gewährleisten und die Unannehmlichkeiten für die Millionen von Pendlern zu minimieren, die täglich auf das umfangreiche öffentliche Verkehrsnetz Südkoreas angewiesen sind.
Lokale Behörden in den betroffenen Regionen haben darauf hingewiesen, dass Notfallpläne zur Bewältigung des Schneesturms aktiviert wurden. Diese Pläne umfassen den 24-Stunden-Einsatz von Schneeräumteams, die Vorbereitung von Salz- und Sandstreuern zur Vermeidung von Eisbildung und die kontinuierliche Überwachung wichtiger Straßen und Brücken. Es wurden auch öffentliche Hinweise herausgegeben, die die Bürger zur Vorbereitung auf den Sturm anleiten, einschließlich der Überprüfung des Fahrzeugzustands, der Vorbereitung von Notfallvorräten für zu Hause und der Sicherstellung angemessener Wärme.
Obwohl Südkorea an raue Winterwetterbedingungen gewöhnt ist, scheint dieser erwartete Schneesturm in seiner prognostizierten Intensität und schnellen Akkumulationsrate außergewöhnlich zu sein. Es wird erwartet, dass er erhebliche Auswirkungen auf Arbeits- und Schulpläne haben und möglicherweise zu Verzögerungen oder Annullierungen einiger Flug- und Landreisen führen wird. Notfallagenturen überwachen die Situation genau und fordern die Öffentlichkeit auf, sich über die neuesten Wettervorhersagen auf dem Laufenden zu halten und die von den lokalen Behörden herausgegebenen Sicherheitshinweise zu befolgen.
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Die frühen Morgenstunden des Montags werden voraussichtlich die anspruchsvollsten sein, da der Höhepunkt des Schneefalls mit dem Berufsverkehr zusammenfallen wird. Daher wird dringend empfohlen, nach Möglichkeit remote zu arbeiten, den Arbeitsbeginn zu verschieben oder die verstärkten öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Diese proaktiven Maßnahmen sollen die öffentliche Sicherheit gewährleisten und die potenziellen Risiken, die durch diese schweren Wetterbedingungen entstehen, mindern.