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Thursday, 02 April 2026
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Ukraine-Krieg: Wolodymyr Selenskyj erhält Ewald-von-Kleist-Preis für Widerstand

Mutige ukrainische Bevölkerung bei der Münchner Sicherheitsk

Ukraine-Krieg: Wolodymyr Selenskyj erhält Ewald-von-Kleist-Preis für Widerstand
7dayes
1 month ago
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Deutschland - Ekhbary Nachrichtenagentur

Ukraine-Krieg: Wolodymyr Selenskyj erhält Ewald-von-Kleist-Preis für Widerstand

In einer bedeutenden Anerkennung ihres anhaltenden Kampfes wurde die mutige ukrainische Bevölkerung auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) mit dem prestigeträchtigen Ewald-von-Kleist-Preis 2026 geehrt. Präsident Wolodymyr Selenskyj nahm die Auszeichnung entgegen, die den unerschütterlichen Geist und die Widerstandsfähigkeit des ukrainischen Volkes symbolisiert, während ihre Nation auf das fünfte Jahr des umfassenden Konflikts zusteuert. Die Zeremonie unterstrich die internationale Anerkennung der Opfer der Ukraine und ihrer entscheidenden Rolle bei der Verteidigung demokratischer Werte.

Die Preisverleihung fand im Rahmen des hochrangigen Sicherheitsforums statt, während eines Empfangs, der von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in der Münchner Residenz ausgerichtet wurde. Diese strategische Zeitplanung platzierte die Ehrung im Zentrum globaler Sicherheitsdebatten. Die Laudatio, gehalten vom polnischen Premierminister Donald Tusk, betonte den tiefen Respekt, den der "gesamte freie Welt" der Ukraine entgegenbringt. Tusk erklärte, dass die Ukraine den höchsten Preis für ihren Widerstand gegen einen Gegner zahle, der nicht nur für die Ukraine, sondern auch für den gesamten europäischen Kontinent und die westliche Welt eine Bedrohung darstelle. Seine Worte unterstrichen die tiefe Solidarität zwischen Polen und der Ukraine sowie das breitere europäische Engagement für die Souveränität der Ukraine.

Ministerpräsident Tusk hob hervor, dass der Mut, den die Ukrainer angesichts überwältigender Aggressionen zeigen, als entscheidendes Bollwerk diene, das die Stabilität und die auf dem gesamten Kontinent geschätzten demokratischen Prinzipien schütze. Er fügte hinzu, dass die Widerstandsfähigkeit Kiews die erste Verteidigungslinie für demokratische Werte und Selbstbestimmung darstelle.

In seiner Rede drückte Präsident Selenskyj seine tiefe Dankbarkeit nicht nur für den Preis selbst, sondern auch für die anhaltende Unterstützung der europäischen Staats- und Regierungschefs aus. Er erwähnte insbesondere die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und den NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg und würdigte ihre entscheidende Rolle bei der Mobilisierung internationaler Unterstützung. "Ich danke allen, die uns zur Seite stehen", sagte Selenskyj und betonte die lebenswichtige Bedeutung fortwährender internationaler Solidarität und Hilfe für die laufenden Verteidigungsbemühungen der Ukraine.

Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hatte die Auswahl des ukrainischen Volkes als Preisträger einige Tage vor der Zeremonie bekannt gegeben. Ischinger erläuterte die Begründung für den Preis und sagte: "Seit mehr als einem Jahrzehnt kämpft das ukrainische Volk für seine Freiheit, Unabhängigkeit und Würde." Er zeichnete diesen Kampf von den anfänglichen Invasionen der Krim und des Donbas nach dem russischen Einmarsch 2014 bis zur groß angelegten Invasion im Jahr 2022 nach. Ischinger machte deutlich, dass die Auszeichnung auch eine Hommage an die unzähligen Menschen sei, die in diesem langwierigen Konflikt ihr Leben verloren oder Verletzungen erlitten haben, und erkannte damit die immensen menschlichen Kosten des Krieges an.

Der Ewald-von-Kleist-Preis ist nach dem Gründer des Vorläufers der MSC, der "Wehrkundetagung" (Konferenz über Sicherheitspolitik), im Jahr 1963 benannt. Der Preis ehrt Einzelpersonen oder Institutionen, die besonders bedeutende Beiträge zur Konfliktlösung und Friedensförderung geleistet haben. Die Liste der bisherigen Preisträger umfasst namhafte Persönlichkeiten wie Henry Kissinger, Helmut Schmidt, Valéry Giscard d'Estaing, John McCain, die Vereinten Nationen und Angela Merkel sowie Länder wie Schweden und Finnland. Diese vielfältige Liste spiegelt die breite Reichweite des Preises bei der Anerkennung wirkungsvoller Bemühungen für globale Sicherheit und Konfliktmanagement wider.

Die Verleihung des Ewald-von-Kleist-Preises an das ukrainische Volk auf der Münchner Sicherheitskonferenz dient als starkes Symbol internationaler Solidarität und als Beweis für ihre außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit. Sie unterstreicht die zentrale Rolle der Ukraine in der aktuellen geopolitischen Landschaft und bekräftigt die globale Verpflichtung, ihren Kampf für Souveränität und territoriale Integrität zu unterstützen. Die Anerkennung auf einem solch prominenten Forum verstärkt die Botschaft, dass der Kampf der Ukraine untrennbar mit der umfassenderen Sicherheitsarchitektur Europas und des Westens verbunden ist, und betont die gemeinsamen Werte und Interessen, die auf dem Spiel stehen.

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