Ekhbary Nachrichtenagentur | 2024-05-15
Giza, Ägypten – Morgen, am Mittwoch, wird das Doki-Strafgericht sein Urteil gegen zehn Mitarbeiter des 6. Oktober Krankenhauses für Krankenversicherung verkünden. Ihnen wird vorgeworfen, 78 Patienten die Sehkraft genommen zu haben. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft enthüllten, dass die Patienten nach Kataraktoperationen im August 2025 schwere bakterielle Infektionen im Augapfel erlitten. Dies führte zu einer Entzündung des Augeninneren und einem akuten Sehverlust, der in einigen Fällen zur vollständigen Entfernung des Auges und dauerhafter Blindheit führte.
Schwere Mängel in Hygiene und Management
Die Untersuchungen zeigten offenbar grobe Fahrlässigkeit und technische sowie administrative Mängel im Sterilisations- und Infektionskontrollsystem des Krankenhauses. Medizinische Instrumente und Injektionslösungen wurden nicht ausreichend sterilisiert; zudem wurden die erforderlichen Sicherheitsprotokolle während der Operationen nicht eingehalten. Diese Missstände führten zur Ausbreitung der Infektion unter den Patienten und verschärften ihre gesundheitliche Krise erheblich. Die Situation verdeutlicht die dringende Notwendigkeit einer strikten Einhaltung medizinischer Standards, um solche Tragödien zu verhindern.
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