USA - Ekhbary Nachrichtenagentur
Das US-Militär hat einen weiteren tödlichen Schlag gegen ein mutmaßliches Drogenhandelsschiff im östlichen Pazifischen Ozean durchgeführt. Dies ist der fünfte derartige Vorfall innerhalb einer Woche, bei dem diesmal drei Personen ums Leben kamen. Das Südkommando der USA bestätigte einen "tödlichen kinetischen Schlag gegen ein Schiff, das von designierten Terrororganisationen betrieben wird", ohne die genaue Gruppierung zu nennen. Die Opfer wurden als drei Männer identifiziert, die von den US-Militärs als "Narko-Terroristen" bezeichnet wurden.
Die Gesamtzahl der Todesopfer bei solchen Einsätzen ist laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf mindestens 177 gestiegen. Frühere Schläge am Montag und Dienstag forderten insgesamt fünf bzw. vier Menschenleben. Die Regierung des ehemaligen Präsidenten Donald Trump hatte eine aggressive Haltung gegen "Narko-Terroristen" in Lateinamerika eingenommen, doch es mangelt oft an eindeutigen Beweisen für die Beteiligung der angegriffenen Schiffe am Drogenhandel. Dies führt zu heftigen Debatten über die Rechtmäßigkeit der Operationen. Internationale Rechtsexperten und Menschenrechtsgruppen äußern Bedenken und sehen in den Schlägen möglicherweise außergerichtliche Tötungen, die sich gegen Zivilisten richten könnten, die keine unmittelbare Bedrohung darstellen.
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