Ekhbary
Wednesday, 28 January 2026
Breaking

Norwegische Langläufer dominieren Weltcup: Top-7 Plätze in Goms

Norwegische Langläufer dominieren Weltcup: Top-7 Plätze in Goms
Ekhbary Editor
2 days ago
35

Deutschland - GlobalPress News

Die Norwegische Langläufer Weltcup Mannschaft hat beim FIS Langlauf Weltcup in Goms, Schweiz, eine historische Leistung vollbracht, indem sie die ersten sieben Plätze im 20-Kilometer-Massenstart der Klassik belegte. Diese beispiellose Demonstration von Teamstärke unterstreicht die Vormachtstellung Norwegens in der nordischen Skidisziplin, wobei Johannes Høsflot Klæbo seinen Ruf als einer der größten Athleten des Sports einmal mehr untermauerte.

Das Rennen, das auf anspruchsvollen Strecken im verschneiten Goms stattfand, bot den Zuschauern spannende Wettkämpfe, obwohl die Spitze schnell von den norwegischen Skifahrern kontrolliert wurde. Von Beginn an setzten die Athleten aus dem Norden ein hohes Tempo, das ihre Konkurrenten nur schwer mithalten konnten. Die strategische Teamarbeit und individuelle Brillanz der Norweger ermöglichten es ihnen, die Führung zu übernehmen und bis zum Schluss nicht mehr abzugeben.

Norwegische Langläufer Weltcup: Ein unaufhaltsamer Siegeszug

An der Spitze des norwegischen Siegeszugs stand der überragende Johannes Høsflot Klæbo, der das Rennen in einer beeindruckenden Zeit beendete. Klæbo, bekannt für seine explosive Endphase und seine taktische Finesse, zeigte sich in Topform und überquerte die Ziellinie als Erster, was seinen weiteren Anspruch auf den Gesamtweltcup unterstreicht. Seine Dominanz in klassischen wie auch freien Technikrennen macht ihn zu einem der vielseitigsten Skilangläufer der Gegenwart.

  • 1. Platz: Johannes Høsflot Klæbo – 48:42.5
  • 2. Platz: Emil Iversen – +5.6 Sekunden
  • 3. Platz: Harald Østberg Amundsen – +7.0 Sekunden
  • 4. Platz: Håvard Moseby – +50.3 Sekunden
  • 5. Platz: Andreas Fjorden Ree – +51.2 Sekunden
  • 6. Platz: Erik Valnes – +51.7 Sekunden
  • 7. Platz: Mattis Stenshagen – +52.1 Sekunden

Der zweite Platz ging an Emil Iversen, der nur 5,6 Sekunden hinter Klæbo ins Ziel kam und damit eine starke Leistung zeigte. Harald Østberg Amundsen sicherte sich mit einem Rückstand von 7,0 Sekunden den dritten Platz und komplettierte das rein norwegische Podium. Diese drei Athleten demonstrierten eindrucksvoll die Tiefe und Breite des norwegischen Kaders, der bei jedem Rennen um die vordersten Plätze mitkämpft.

Die Plätze vier bis sieben wurden ebenfalls von norwegischen Athleten belegt: Håvard Moseby, Andreas Fjorden Ree, Erik Valnes und Mattis Stenshagen. Alle lagen im Bereich von rund 50 Sekunden hinter dem Sieger Klæbo, was die Dichte an Talent innerhalb des Teams noch einmal hervorhebt. Eine solche kollektive Leistung, bei der ein einziges Land die ersten sieben Positionen in einem Weltcup-Massenstart einnimmt, ist äußerst selten und spricht Bände über die Trainingsphilosophie und die Athletenentwicklung in Norwegen.

Der erste nicht-norwegische Athlet im Klassement war der Russe Savely Korostelev, der mit einem Rückstand von 52,9 Sekunden den achten Platz belegte. Korostelev zeigte eine solide Leistung und konnte sich inmitten der norwegischen Phalanx behaupten, was seine eigene Stärke in der Klassik-Disziplin unterstreicht. Dennoch war der Abstand zur Spitze beachtlich und verdeutlichte die Herausforderung, die die norwegischen Langläufer für die internationale Konkurrenz darstellen.

Der Weltcup in Goms ist bekannt für seine hervorragend präparierten Loipen und die malerische Kulisse der Schweizer Alpen. Die Bedingungen waren ideal für einen klassischen Massenstart, der sowohl technische Fähigkeiten als auch Ausdauer auf höchstem Niveau verlangte. Solche Veranstaltungen sind nicht nur für die Athleten von Bedeutung, sondern auch für die lokalen Gemeinden, die vom Tourismus profitieren und die Sportart in der Region fördern.

Für die Gesamtwertung des Weltcups bedeutet diese norwegische Dominanz eine weitere Festigung ihrer Positionen. Klæbo führt die Wertung weiterhin an und steuert auf einen weiteren Kristallkugel-Gewinn zu. Die beeindruckende Teamleistung in Goms wird zweifellos als einer der Höhepunkte der aktuellen Saison in die Geschichte eingehen und die Messlatte für zukünftige Wettkämpfe noch höher legen.

Die Langlauf-Community blickt nun gespannt auf die nächsten Etappen des Weltcups, um zu sehen, ob die internationale Konkurrenz Wege finden kann, die unaufhaltsame Flut der norwegischen Dominanz zu brechen. Eines ist jedoch sicher: Die Leistung in Goms hat bewiesen, dass die norwegischen Langläufer derzeit in einer eigenen Liga spielen.

GlobalPress News