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Thursday, 29 January 2026
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Meta KI-Strategie: Zuckerberg setzt voll auf künstliche Intelligenz

Meta KI-Strategie: Zuckerberg setzt voll auf künstliche Intelligenz
Ekhbary Editor
3 hours ago
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Deutschland - Nachrichtenagentur Global

Die Meta KI-Strategie nimmt eine zentrale Rolle in der Zukunftsvision des Technologiegiganten Meta ein. Mark Zuckerberg, CEO von Meta, hat seine frühere Metaverse-Vision zunehmend durch einen starken Fokus auf künstliche Intelligenz (KI) ersetzt. Dies wurde auf einer jüngsten Telefonkonferenz zur Veröffentlichung der Quartalsergebnisse deutlich, wo Zuckerberg seine Überzeugung bekräftigte, dass KI das nächste große Medienformat werden wird.

Zuckerberg prognostizierte, dass KI soziale Feeds "immersiver und interaktiver" gestalten wird. Er verglich die Entwicklung mit früheren Technologiesprüngen:

  • "Wir begannen mit Text."
  • "Dann wechselten wir zu Fotos, als wir Telefone mit Kameras bekamen."
  • "Anschließend zu Video, als mobile Netzwerke schnell genug wurden."
  • "Bald werden wir eine Explosion neuer Medienformate erleben, die immersiver und interaktiver sind und nur durch Fortschritte in der KI möglich werden."

Diese Entwicklung soll die Art und Weise, wie Nutzer mit Inhalten interagieren, grundlegend verändern. Apps sollen sich nicht mehr nur wie Algorithmen anfühlen, die Inhalte empfehlen, sondern stattdessen durch eine KI begrüßt werden, die den Nutzer "versteht", passende Inhalte bereitstellt und sogar "großartige personalisierte Inhalte" generiert.

Bereits im vergangenen Jahr deutete Zuckerberg eine KI-durchdrungene Social-Media-Landschaft an. Er sprach davon, dass Meta "einen weiteren riesigen Korpus an Inhalten" in sein Empfehlungssystem integrieren würde, da KI die Erstellung und das Remixen von Inhalten erleichtere. Ein erster Schritt in diese Richtung ist der "Vibes"-Feed in der Meta AI App, der KI-generierte Kurzvideos anzeigt.

Zuckerbergs Wandel: Von Metaverse zu einer verstärkten Meta KI-Strategie

Während der Konferenz gab Zuckerberg auch Einblicke in zukünftige Formate. Nutzer sollen die Möglichkeit erhalten, ganze Welten oder Spiele mittels einfacher Prompts zu erstellen und diese dann mit Freunden zu teilen. Auch Videos könnten interaktiver werden. "Es gibt definitiv eine Version der Zukunft, in der man jedes Video, das man sieht, antippen und hineinspringen kann, um es auf eine bedeutungsvollere Weise zu erleben", erklärte er.

Interessanterweise wurden im Verlauf des Gesprächs keine spezifischen Ziele für das Metaverse genannt. Stattdessen positionierte Zuckerberg Metas Investitionen in Virtual Reality (VR) und Horizon Worlds als Ergänzung zu den KI-Fortschritten. Diese Technologien sollen helfen, die neuen KI-Erlebnisse "über mobile Geräte" zu den Menschen zu bringen.

Die Verlagerung des Schwerpunkts kommt nicht unerwartet. Metas Reality Labs, zu denen die Metaverse-Sparte gehört, verzeichneten im letzten Quartal des Jahres 2025 einen Betriebsverlust von 6,02 Milliarden US-Dollar. Zuvor hatte Meta in dieser Sparte mindestens 1.000 Mitarbeiter entlassen und drei seiner VR-Studios geschlossen, was auf eine strategische Neuausrichtung hindeutet.

Finanziell zeigte sich Meta im letzten Quartal 2025 mit einem Umsatz von 59,9 Milliarden US-Dollar und einem Nettogewinn von 22,8 Milliarden US-Dollar stark. Das Unternehmen plant, weitere Einnahmequellen zu erschließen, indem es seinen Meta AI Chatbot monetarisiert. Zuckerberg erwähnte gegenüber Investoren Möglichkeiten für "Abonnements und Werbung" im Zusammenhang mit Meta AI, was Berichte über Premium-KI-Funktionen hinter einer Bezahlschranke bestätigt.

Mit der konsequenten Verfolgung seiner Meta KI-Strategie positioniert sich der Konzern neu im dynamischen Tech-Umfeld, um auch in Zukunft eine führende Rolle im Bereich sozialer Medien und digitaler Interaktion zu spielen.

Für weitere Informationen besuchen Sie: Nachrichtenagentur Global