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Friday, 30 January 2026
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Golfregion Spannungen: Alliierte verweigern US-Luftraum

Golfregion Spannungen: Alliierte verweigern US-Luftraum
Ekhbary Editor
8 hours ago
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INTERNATIONAL - Global News Agency

Golfregion Spannungen: Die engsten Verbündeten Washingtons in der Golfregion – Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) – haben öffentlich erklärt, dass sie die Nutzung ihres Territoriums oder Luftraums für militärische Operationen der USA gegen Iran nicht gestatten werden. Diese Entwicklung stellt eine erhebliche Komplikation für die amerikanische Militärplanung in einer bereits von erhöhten Spannungen geprägten Region dar.

Die Erklärungen dieser beiden Schlüsselpartner im Nahen Osten unterstreichen den regionalen Wunsch, nicht in einen größeren Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Iran hineingezogen zu werden. Beide Nationen beherbergen erhebliche US-Militärgüter und Personal, was ihre Verweigerung zu einem bemerkenswerten Hindernis für potenzielle amerikanische Operationen macht.

  • Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman teilte dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian in einem Telefonat mit, dass das Königreich "die Nutzung seines Luftraums oder Territoriums für militärische Aktionen gegen Iran nicht zulassen wird."
  • Diese Erklärung aus Riad folgte einer ähnlichen Ankündigung aus Abu Dhabi, in der die VAE erklärten, keine logistische Unterstützung zu leisten oder als Sammelpunkt für "feindselige militärische Aktionen" gegen Teheran zu dienen.

Diese Verweigerungen stellen das Pentagon vor eine strategische Herausforderung. Saudi-Arabien beherbergt derzeit über 2.300 amerikanische Truppen und pflegt eine jahrzehntelange Sicherheitspartnerschaft mit den Vereinigten Staaten. Die VAE, ein weiterer wichtiger strategischer Verbündeter, beherbergen etwa 5.000 US-Militärangehörige auf dem Luftwaffenstützpunkt Al Dhafra in der Nähe von Abu Dhabi, einem kritischen Knotenpunkt für Luftoperationen.

Analysten interpretieren diese Schritte Saudi-Arabiens und der VAE weithin als einen kalkulierten Versuch, sich von einer direkten Beteiligung an einer möglichen Konfrontation zwischen den USA und Iran zu isolieren. Ihr Ziel scheint zweifach zu sein: Sie wollen verhindern, dass ihre Territorien zu Zielen für iranische Vergeltungsschläge werden, und sich gegen die unvorhersehbaren Folgen eines breiteren regionalen Krieges absichern. Während Militärexperten, wie vom Wall Street Journal zitiert, anmerken, dass diese Entscheidungen die operative Komplexität und die Kosten für die USA erhöhen, schließen sie amerikanische Militäraktionen nicht grundsätzlich aus.

US-Militärpräsenz und Golfregion Spannungen

Angesichts der eskalierenden Spannungen hat Präsident Donald Trump kürzlich die US-Militärpräsenz im Nahen Osten verstärkt. Diese Entsendung umfasst die Flugzeugträger-Kampfgruppe USS Abraham Lincoln, zusätzliche Kampfgeschwader und fortschrittliche Raketenabwehrsysteme. Auch der Lenkwaffenzerstörer USS Delbert D. Black der Arleigh-Burke-Klasse hat sich der Streitmacht angeschlossen, womit sich die Gesamtzahl der Kriegsschiffe im Zuständigkeitsbereich des US Central Command (CENTCOM) auf mindestens zehn erhöht.

Präsident Trump bezeichnete diese Entsendung als "wunderschöne Armada" und präsentierte sie als eine robuste Machtdemonstration, die Iran wegen seines umstrittenen Atomprogramms und der gewaltsamen Niederschlagung innerer Proteste unter Druck setzen soll. Trotz der militärischen Haltung hat Trump wiederholt betont, dass die Tür für diplomatische Lösungen offen bleibt.

Gleichzeitig haben die USA Anfang dieser Woche groß angelegte, mehrtägige Militärübungen im Nahen Osten begonnen. Diese Operationen zielen Berichten zufolge darauf ab, Verfahren zur Verteilung von Personal und Jets an verschiedene "Notfallstandorte" zu validieren und die Befehlsstruktur mit ungenannten "Partnernationen" zu integrieren, möglicherweise zur Vorbereitung auf schnelle Einsatzszenarien.

Iran seinerseits hat deutliche Warnungen ausgesprochen. Teheran erklärte zuvor, dass jedes Land, das einen Angriff ermöglicht, als "feindselig" betrachtet würde. Der iranische stellvertretende Außenminister Kazem Gharibabadi bekräftigte am Mittwoch, dass seine Nation "zu 200 Prozent bereit ist, sich zu verteidigen" und eine "angemessene, nicht proportionale" Antwort liefern werde. Eine solche Antwort würde wahrscheinlich auf US-Militärstützpunkte in der gesamten Region abzielen, was eine weitere Risikostufe in eine bereits volatile Situation einführt. Die diplomatischen Bemühungen werden weiterhin von den sichtbaren militärischen Eskalationen und der festen Haltung der regionalen Verbündeten überschattet.

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