EILMELDUNG — Washington: Eine neue Umfrage zeigt, dass das Vertrauen asiatisch-amerikanischer und pazifischer Inselbewohner (AAPI) in die USA als Einwanderungsziel stark abnimmt. Die Erhebung wurde am Montag veröffentlicht, kurz vor dem 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit im nächsten Monat.
Wandel in der Wahrnehmung
Nur noch jeder dritte Befragte betrachtet die USA als einen großartigen Ort für Einwanderer. Demgegenüber sind 64 Prozent der Meinung, dass dies früher der Fall war, aber nicht mehr zutrifft. Das Associated Press-NORC Centre for Public Affairs Research stellte fest, dass 41 Prozent der AAPI-Erwachsenen begonnen haben, einen Nachweis ihres Einwanderungsstatus oder ihrer Staatsbürgerschaft mit sich zu führen, oder jemanden kennen, der dies tut. Ein weiteres Drittel der Befragten hat Reisepläne aufgrund des Einwanderungsstatus geändert.
Hintergrund der verschärften Politik
Die Ergebnisse kommen zu einem Zeitpunkt, da der ehemalige US-Präsident Donald Trump in seiner zweiten Amtszeit die legale und illegale Einwanderung ins Visier genommen hat. Seine Politik betrifft alle, von undokumentierten Einwanderern bis hin zu Studenten und hochqualifizierten Arbeitskräften. Seit Trumps Rückkehr ins Amt hat die US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) im Rahmen einer umfassenden Einwanderungsrazzia Operationen in mehreren US-Städten durchgeführt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass diese Maßnahmen tiefe Spuren hinterlassen.
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