Ekhbary Nachrichtenagentur | 12. Mai 2024
Buenos Aires – Argentinien könnte seine Währungsbeziehungen zu China trotz des anhaltenden Drucks der USA wieder intensivieren. Die offizielle Linie aus Buenos Aires besagt, dass keine Verhandlungen zur Verlängerung des 19-Milliarden-Dollar-Währungsswap-Abkommens mit Peking auf der Agenda stehen. Dieses Abkommen läuft am 6. August aus.
Fortschreitende Gespräche trotz Dementi
Dennoch deuten nationale argentinische Nachrichtenberichte darauf hin, dass Gespräche zur Verlängerung der Vereinbarung bereits fortgeschritten sind. Es wird berichtet, dass nur noch administrative Schritte zur Formalisierung eines neuen Deals fehlen. Die beiden Zentralbanken, die argentinische und die chinesische, tauschten sich über die internationale Wirtschafts- und Finanzlage aus und diskutierten das globale Geldsystem, wie die argentinische Zentralbank mitteilte. Die Beamten sprachen auch über die Zusammenarbeit angesichts einer wachsenden finanziellen Interdependenz.
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Strategische Bedeutung des Swaps
Für Argentinien stellt dieser Swap weniger eine Schuldenquelle dar, sondern vielmehr eine Art Versicherungspolice. Er bietet Zugang zu Yuan, um die Devisenreserven zu stützen und Importe aus China, dem zweitgrößten Handelspartner nach Brasilien, zu begleichen. Die Entscheidung über die Fortsetzung des Abkommens steht noch aus, doch die wirtschaftliche Vernetzung beider Länder legt eine Fortsetzung nahe.