Naher Osten

Deutscher Kanzler warnt vor wirtschaftlichen Schäden durch Hormus-Blockade

Der deutsche Kanzler Friedrich Merz hat vor erheblichen wirtschaftlichen Schäden durch eine anhaltende Blockade der Straße von Hormus gewarnt. Er erklärte, Deutschland sei bereit, militärische Schritte zur Sicherung der Schifffahrt zu unternehmen, sollten die notwendigen Bedingungen erfüllt sein.

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Deutschland — Ekhbary Nachrichtenagentur

Der deutsche Kanzler Friedrich Merz hat am Donnerstag davor gewarnt, dass eine fortgesetzte Blockade der Straße von Hormus allen Parteien erheblichen wirtschaftlichen Schaden zufügen würde. Merz betonte, dass Deutschland unter den entsprechenden Voraussetzungen bereit sei, militärische Maßnahmen zu ergreifen, um die Freiheit der Schifffahrt in dieser strategisch wichtigen Wasserstraße zu gewährleisten.

Hintergrund der Spannungen und internationale Reaktionen

Die Straße von Hormus bleibt Berichten zufolge weiterhin faktisch geschlossen, was zu Marktstörungen und beispiellosen Unterbrechungen der Energieversorgung geführt hat. Der frühere US-Präsident Donald Trump hatte zuvor NATO-Mitglieder scharf kritisiert, weil sie während des Konflikts keine Seestreitkräfte zur Unterstützung der Öffnung der Straße entsandt hatten. Merz hatte zudem erklärt, dass es vor den Angriffen der Vereinigten Staaten und Israels auf den Iran am 28. Februar keine Konsultationen mit Deutschland und den europäischen Partnern gegeben habe, und er seine Bedenken direkt an Trump übermittelt hatte.

Angebote zur Minenräumung und wirtschaftliche Folgen

Merz wies darauf hin, dass Teile der Straße von Hormus offenbar vermint seien. Die Europäer hätten angeboten, deutsche Minenräumschiffe zur Säuberung der Meerenge zu entsenden. Der Konflikt verursacht Deutschland nach seinen Angaben „enorme Kosten und einen Großteil seiner Wirtschaftskraft“. Die Hoffnungen auf eine Wiederbelebung der Friedensbemühungen haben sich seit der Absage von Trumps Besuch seiner Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Islamabad, der Hauptstadt Pakistans, verringert.

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