Deutschland - Ekhbary Nachrichtenagentur
Europa League, Achtelfinale: Freiburg und Stuttgart unterliegen in den Hinspielen
Die deutschen Clubs SC Freiburg und VfB Stuttgart sind mit Niederlagen in die K.o.-Phase der Europa League gestartet. Der SC Freiburg musste sich im Hinspiel des Achtelfinales beim belgischen Erstligisten KRC Genk mit 0:1 geschlagen geben. Trotz einer kämpferischen Leistung fanden die Freiburger lange keine Lösungen gegen die gut organisierte Defensive der Gastgeber. Das entscheidende Tor fiel in der 24. Minute durch Zakaria El Ouahdi, der einen schnellen Konter erfolgreich abschloss. Zuvor hatte Freiburg durch Johan Manzambi (9. Minute) die Chance zur Führung, doch der Treffer wurde wegen Abseits aberkannt. Der Ausfall des gesperrten Mittelfeldspielers Maximilian Eggestein machte sich im Spiel des SC Freiburg bemerkbar und beeinträchtigte die Stabilität im Zentrum.
Im Parallelspiel unterlag der VfB Stuttgart im eigenen Stadion dem portugiesischen Tabellenführer FC Porto mit 1:2. Auch die Stuttgarter zeigten trotz ihres Engagements eine kämpferische Leistung, doch individuelle Fehler wurden auf europäischem Niveau gnadenlos bestraft. Terem Moffi (21.) und Rodrigo Mora (27.) trafen für die Gäste aus Porto. Deniz Undav konnte zwar in der 40. Minute für Stuttgart verkürzen, doch ein weiterer Treffer von Angelo Stiller (70.) wurde wegen einer knappen Abseitsposition nicht gegeben. Nach der Partie zeigte sich Undav kritisch hinsichtlich der individuellen Fehler, die zu der Niederlage führten, und betonte die Schwierigkeit, gegen eine Mannschaft wie Porto zurückzukommen. Beide deutschen Teams stehen nun vor der Herausforderung, die jeweiligen Rückstände in den kommenden Partien aufzuholen. Freiburg muss zu Hause gegen Genk überzeugen, während Stuttgart in Porto eine Leistungssteigerung zeigen muss.
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In der ersten Halbzeit gegen Genk wurde Freiburg zunächst in die Defensive gedrängt und Torwart Noah Atubolu musste mehrmals eingreifen. Nach dem aberkannten Tor von Manzambi entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit wenigen klaren Torchancen. Genk setzte auf schnelle Umschaltmomente, die letztlich zum Führungstor führten. Die fehlende Präsenz von Eggestein im Mittelfeld war spürbar. Kurz vor der Pause hatte Yuito Suzuki Pech, als er nur den Pfosten traf und die mögliche Ausgleichschance vergab.
Die zweite Halbzeit sah mehr Ballbesitz für Freiburg, jedoch ohne die nötige Durchschlagskraft im Angriff. Trainer Julian Schuster versuchte, mit Offensivwechseln neue Impulse zu setzen, doch die Mannschaft konnte nicht an die starke Leistung aus dem jüngsten 3:3-Unentschieden gegen Bayer Leverkusen anknüpfen. Die Präzision im letzten Drittel des Spielfelds fehlte.
Für Stuttgart begann die Partie gegen Porto vor 60.000 Zuschauern engagiert. Die Mannschaft setzte Porto unter Druck, erspielte sich jedoch zunächst keine zwingenden Torchancen. Nach etwa einer Viertelstunde ließ die Intensität der Stuttgarter nach, was Porto sofort nutzte. William Gomes traf nach einem Distanzschuss die Latte (20.), ehe Moffi kurz darauf die Führung erzielte, wobei die Stuttgarter Defensive schlecht aussah. Ein weiterer Fehler im Spielaufbau ermöglichte Mora das 2:0. Undav verkürzte mit einem sehenswerten Treffer kurz vor der Halbzeit. Die zweite Halbzeit bot weniger Spektakel, und Stuttgart fehlte die Genauigkeit im Angriff, um den Ausgleich zu erzielen. Ein Erreichen des Viertelfinales wäre für Stuttgart das erste seit 28 Jahren. Undav äußerte sich hoffnungsvoll für das Rückspiel: "Die Chance ist auf jeden Fall noch da, weil sie nicht besser sind als wir. Wir müssen einfach nur dagegenhalten, auch eklig sein, auch mal dreckig sein."
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