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Friday, 13 March 2026
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Iran will nicht nachlassen, bis die USA ihre „schwere Fehlkalkulation“ bereuen

Eskalierende Spannungen am Persischen Golf inmitten gegensei

Iran will nicht nachlassen, bis die USA ihre „schwere Fehlkalkulation“ bereuen
7DAYES
20 hours ago
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Naher Osten - Ekhbary Nachrichtenagentur

Iran will nicht nachlassen, bis die USA ihre „schwere Fehlkalkulation“ bereuen

Teheran hat über seine hochrangigen Vertreter erklärt, seinen Widerstand fortzusetzen, bis die Vereinigten Staaten ihre „schwere Fehlkalkulation“ bei der Einleitung eines Krieges gegen die Islamische Republik anerkennen. Diese nachdrückliche Erklärung gab Irans Chef-Sicherheitsbeamter Ali Larijani ab, der die Entscheidung, einen Krieg zu beginnen, als „leicht“, aber letztlich „mit ein paar Tweets nicht zu gewinnen“ bezeichnete – eine klare Spitze gegen den US-Präsidenten Donald Trump. Larijani fügte hinzu, dass Iran „nicht nachlassen“ werde, bis die USA ihre Handlungen bereuen.

Diese Entwicklungen ereignen sich vor dem Hintergrund extrem angespannter Spannungen in der Region des Persischen Golfs. Berichten zufolge werden derzeit rund 30 deutsche Schiffe festgehalten, was den Druck auf Reedereien und ihre Besatzungen angesichts fehlender ausreichender militärischer Schutzmaßnahmen erhöht. Martin Kröger vom Verband Deutscher Reederer gab eine deutliche Warnung aus: „Im Moment bitte Finger weg von Durchfahrten durch die Straße von Hormus.“

An der militärischen Front setzen sich die gegenseitigen Angriffe zwischen israelischen und US-Streitkräften einerseits und dem Iran und seinen Verbündeten andererseits fort. Berichten zufolge führen Israel und die Vereinigten Staaten seit über einer Woche Angriffe auf den Iran durch. Nach der Tötung des Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei soll sein Sohn, Mojtaba Khamenei, zu seinem Nachfolger gewählt worden sein. Seit Beginn dieses Konflikts bombardiert der Iran Israel und die Golfstaaten mit Drohnen und Raketen, was zur Entstehung einer zweiten Front zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon geführt hat. Es ist wichtig anzumerken, dass einige der kursierenden Informationen schwer unabhängig zu überprüfen sind, was die allgemeine Unsicherheit erhöht.

In einem separaten Vorfall meldete das US-Zentralkommando (Centcom) den Absturz eines US-Luftwaffen-Tankflugzeugs vom Typ KC-135 im Westen des Irak und bestätigte, dass Rettungsteams vor Ort aktiv sind. Centcom stellte klar, dass ein weiteres an der Mission beteiligtes Flugzeug sicher gelandet sei und der Vorfall nicht auf feindliches oder eigenes Feuer zurückzuführen sei. In diesem Zusammenhang kündigte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu die Tötung eines hochrangigen iranischen Atomwissenschaftlers bei israelischen Angriffen auf den Iran an. Er wies darauf hin, dass dies nicht das erste Mal sei, dass Israel iranische Atomwissenschaftler ins Visier nehme, da dies bereits im Zwölftagekrieg im vergangenen Jahr geschehen sei. Netanjahu bezeichnete den neuen iranischen Führer, Mojtaba Khamenei, als „Marionette der Revolutionsgarde“, die unfähig sei, öffentlich aufzutreten.

Auch im Irak berichteten Beamte, dass mindestens sechs französische Soldaten bei einem Drohnenangriff auf eine gemeinsame Basis der Peschmerga-Truppen und der französischen Armee in Makhmur im Norden des Landes verletzt wurden. Bisher wurde keine offizielle Erklärung von französischer Seite veröffentlicht.

Unterdessen besteht das iranische Revolutionsgardenkorps (IRGC) darauf, seine Blockade der Straße von Hormuz aufrechtzuerhalten und erklärt, dass diese Maßnahme den Anweisungen des neuen Führers, Mojtaba Khamenei, folge. Die IRGC hat alle Tanker und Schiffe, die im Persischen Golf und in der Straße von Hormuz verkehren, aufgefordert, zu ihrer eigenen Sicherheit die iranischen Vorschriften einzuhalten. Darüber hinaus beabsichtigt die IRGC, ihre Angriffe auf US- und israelische Ziele in der Region „mit voller Kraft“ fortzusetzen.

Bezüglich des Gesundheitszustands des neuen Führers, Mojtaba Khamenei, erklärte Irans Botschafter in Tunesien, Mir Massoud Hosseinian, dass der neue Führer bei dem Angriff, bei dem sein Vater ums Leben kam, nur leichte Verletzungen erlitten habe und versicherte, dass „es keine schwere Verletzung ist und er sich erholt“. Sein Versäumnis, bei seiner ersten Erklärung als Oberster Führer öffentlich aufzutreten, schürte jedoch Spekulationen über seinen Gesundheitszustand, insbesondere angesichts der Einschätzungen des israelischen Geheimdienstes, dass er bei dem Angriff auf seinen Vater verwundet worden sei.

Auf der iranischen Inlandsfront berichtete die israelische Armee von Angriffen auf Kontrollpunkte der Basij-Miliz in Teheran, die sich gegen „Straßensperren und Basij-Mitglieder“ richteten, die kürzlich in verschiedenen Teilen der Hauptstadt gesichtet worden seien. Premierminister Netanjahu behauptete, dass der Iran nach fast zwei Wochen gemeinsamer US-israelischer Angriffe „nicht mehr derselbe“ sei und dass die Revolutionsgarden und die Basij-Kräfte schwere Schläge erlitten hätten. Er gab bekannt, dass er fast täglich mit US-Präsident Donald Trump spreche und ihr gemeinsames Ziel sei, den Iran daran zu hindern, seine Nuklear- und Raketenprojekte unter die Erde zu verlegen. Netanjahu deutete an, dass Israel Bedingungen für einen Regimewechsel schaffen könnte, betonte jedoch, dass das iranische Volk auf die Straße gehen müsse. Auf die Frage nach Irans neuem spirituellem Führer Mojtaba Khamenei und dem Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah scherzte Netanjahu: „Ich würde für diese Führer keine Lebensversicherung abschließen.“

Im Libanon deuten Berichte darauf hin, dass zwei Wissenschaftler bei einer Explosion in der Nähe der einzigen staatlichen Universität des Landes in Hadath bei Beirut getötet wurden. Der libanesische Präsident Michel Aoun verurteilte den Angriff als „Verbrechen“ und Verstoß gegen das Völkerrecht und identifizierte die Opfer als Dekan der Wissenschaften Hussein Bassi und Professor Mortada Srour. Ob der Universitätscampus selbst das direkte Ziel war, bleibt unklar. Netanjahu wies darauf hin, dass diese Wissenschaftler zu den Experten gehörten, die an der Entwicklung von Massenvernichtungswaffen beteiligt waren, und dass Israel zuvor bereits iranische Atomwissenschaftler ins Visier genommen habe.

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