Deutschland - Ekhbary Nachrichtenagentur
Playboy, die vor 70 Jahren von Hugh Hefner gegründete Marke, durchläuft eine radikale Transformation, um sich der Ära nach #MeToo anzupassen. Da das Magazin nicht mehr erscheint und das Playboy Mansion verkauft wurde, definiert das Unternehmen seine Zukunft neu. Hefner verstarb kurz bevor die #MeToo-Bewegung an Fahrt gewann und entging so einer persönlichen Auseinandersetzung, doch die Marke selbst hat auf Vorwürfe des sexuellen Fehlverhaltens im Zusammenhang mit seinem Namen reagiert.
Die Ekhbary Nachrichtenagentur berichtet, dass Playboy eine Erklärung abgegeben hat, in der Hefners Handlungen verurteilt und sich von seiner Familie distanziert wird. Die Marke konzentriert sich nun auf Aspekte ihres Erbes, die mit Werten der Sexpositivität und des freien Ausdrucks übereinstimmen. Derzeit identifizieren sich etwa 80 % der Mitarbeiter von Playboy als Frauen, und ihr Motto hat sich von „Unterhaltung für Männer“ zu „Vergnügen für alle“ geändert.
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Playboy entwickelt aktiv von Schöpfern geführte Inhalte über seine App Playboy Centerfold, in der die Schöpfer, „Bunnies“ genannt, Inhalte nach eigenem Ermessen veröffentlichen können. Dieser Ansatz zielt darauf ab, Frauen zu stärken, indem ihnen die Kontrolle über ihre eigene Darstellung gegeben wird. Damit will Playboy vom „männlichen Blick“ abrücken und ein breiteres Publikum ansprechen, indem er sich für eine neue Ära neu positioniert.