Vereinigte Arabische Emirate - Ekhbary Nachrichtenagentur
'Ich habe mich wirklich durchgebissen' - Zoe Bäckstedt verliert das weiße Trikot der UAE Tour, beeindruckt aber auf den brutalen Hängen des Jebel Hafeet
In einer Demonstration von purer Zähigkeit und Entschlossenheit hat Zoe Bäckstedt, das vielversprechende junge Talent von Canyon-SRAM-zondacrypto, möglicherweise das begehrte weiße Trikot der besten U23-Fahrerin am letzten Tag der UAE Tour der Frauen abgegeben, aber sie hat zweifellos auf den harten Hängen des Jebel Hafeet einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Bäckstedt, die seit ihrem dritten Platz auf der ersten Etappe in Madinat Zayed die Führung in der Nachwuchsklasse innehatte, bewies ihre Klasse, indem sie nicht nur lange Zeit mit den spezialisierten Kletterinnen Schritt hielt, sondern auch tief in ihre Reserven auf dem brutalen 10 km langen Anstieg griff.
Die letzte Etappe der UAE Tour der Frauen, eine anspruchsvolle 156 km lange Strecke, die in einem harten Kampf gegen die Schwerkraft am Jebel Hafeet gipfelte, zwang Bäckstedt an ihre absoluten Grenzen. Obwohl sie schließlich das weiße Trikot an Eleonora Ciabocco von Picnic-PostNL abgab, die sich auf den steilen Hängen als stärker erwies, war Bäckstedts Leistung ein bedeutender persönlicher Sieg. Sie war mit einem knappen Vorsprung in die letzte Etappe gegangen, der durch konstante Leistungen, einschließlich eines 11. Platzes auf der zweiten Etappe, erzielt wurde.
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Nachdenkend über ihre Anstrengung teilte Bäckstedt ihren inneren Monolog und die enorme körperliche Belastung, die der Anstieg forderte. "Ich wollte einfach sehen, was ich tun kann, ich wollte sehen, ob ich das Weiß behalten kann", gab sie nach einem Debriefing mit ihren Teamkolleginnen Kasia Niewiadoma und Neve Bradbury zu. Die Realität des Anstiegs stellte jedoch eine gewaltige Herausforderung dar. "Am Ende habe ich es nicht geschafft, weil da eine kleine U23-Fahrerin dabei war, die wirklich gut klettern kann, also war es vielleicht nicht das, was ich gehofft hatte. Es ist auch schön, einen Anstieg wie diesen zu versuchen, ein 10 km langer Anstieg bei 30 °C ist normalerweise nicht meine Sache. Ich bin ziemlich gut auf Etappen wie der ersten, nicht wie heute, aber am Ende muss ich sagen, es war ein guter Tag für mich."
Die Worte der jungen Fahrerin malten ein lebendiges Bild von der zermürbenden Natur des Anstiegs. "Ich glaube, ich habe mich ein wenig beeindruckt, die ganze Zeit wirklich gepusht, nur versucht zu sehen, wie viel Schmerz ich meinem Körper zufügen kann. Ich habe mich wirklich durchgebissen, fast bis zum Erbrechen im Ziel." Diese rohe Ehrlichkeit unterstreicht die enorme körperliche und geistige Stärke, die erforderlich ist, um auf höchstem Niveau des professionellen Radsports zu konkurrieren, insbesondere auf unerbittlichem Terrain.
Die Etappe selbst, die vom Fußballstadion in Al Ain aus startete, war bis zum brutalen Finale weitgehend taktisch geprägt. Ein früher Solobrekout wurde schließlich neutralisiert, und spätere Angriffe wurden effektiv vom Peloton kontrolliert, wobei nicht genügend Wind für signifikante Abstände vorhanden war. Der Hauptfokus für viele Teams, einschließlich Canyon-SRAM, lag auf der Unterstützung ihrer designierten GC-Anwärterinnen. Für Canyon-SRAM bedeutete dies, für Kasia Niewiadoma zu fahren, eine bekannte Kletterin und ehemalige Etappensiegerin der Tour de France Femmes.
Niewiadoma sah sich trotz ihrer Kletter-Referenzen einem harten Test gegen die spätere Siegerin der Rundfahrt, Elisa Longo Borghini von UAE Team ADQ, gegenüber. Obwohl Niewiadoma mehrere energische Angriffe startete, konnte sie sich nicht von der Elite-Spitzengruppe absetzen und belegte schließlich den fünften Platz auf der Etappe und in der Gesamtwertung. Dieses Ergebnis, obwohl kein Sieg, unterstreicht Niewiadomas konstante Präsenz an der Spitze großer Rennen.
Trotz Bäckstedts Verlust ihrer individuellen Führung erwies sich die UAE Tour als erfolgreiche Veranstaltung für das Canyon-SRAM-Team als Ganzes. Sie sicherten sich den Sieg in der Teamwertung, ein Beweis für ihre kollektive Stärke und strategische Ausführung während der gesamten Woche. Sowohl Niewiadoma als auch Bäckstedt beendeten zusammen mit ihrer Teamkollegin Neve Bradbury die Gesamtwertung innerhalb der Top 30, was die Tiefe des Teams und seine vielversprechende Zukunft im Frauenradsport unterstreicht.
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Bäckstedts Leistung am Jebel Hafeet, obwohl eine persönliche Herausforderung und eine Lernerfahrung, dient als wichtiger Indikator für ihre sich entwickelnden Fähigkeiten. Über ihre Sprinterqualitäten hinaus zeigte sie eine Widerstandsfähigkeit und die Fähigkeit zu anhaltenden Anstrengungen auf Anstiegen, die ihr zweifellos bei zukünftigen Rennen zugutekommen werden, und macht sie zu einer Fahrerin, die im sich entwickelnden Panorama des professionellen Frauenradsports im Auge behalten werden sollte.