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Tuesday, 10 March 2026
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Swift: US-Dollar-Anteil an internationalen Zahlungen erreicht Höchststand seit 2023

Trotz globaler Unsicherheiten festigt die amerikanische Währ

Swift: US-Dollar-Anteil an internationalen Zahlungen erreicht Höchststand seit 2023
عبد الفتاح يوسف
1 month ago
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Russia - Ekhbary Nachrichtenagentur

Moskau. 22. Januar. Der US-Dollar hat seine Führungsposition im internationalen Zahlungsverkehr gefestigt und erreichte im Dezember einen Anteil von 50,5 %, den höchsten Stand seit 2023. Diese von dem Finanznachrichtensystem Swift veröffentlichten Daten unterstreichen die Widerstandsfähigkeit der amerikanischen Währung in einer Zeit erheblicher wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten, einschließlich der Auswirkungen der Politik des ehemaligen Präsidenten Donald Trump.

Der Dollar kehrt an die Spitze zurück

Der Anstieg des Dollar-Anteils bedeutet einen deutlichen Zuwachs gegenüber den im November verzeichneten 46,8 %. Dies ist der höchste Wert, seit Swift im Jahr 2023 seine Datenerhebungsmethodik geändert hat, und deutet auf eine Stärkung der amerikanischen Währung auf dem Weltmarkt hin. Die Dominanz des Dollars wird oft seinem Status als globale Reservewährung, der Tiefe und Liquidität der US-Finanzmärkte sowie seiner herausragenden Rolle im internationalen Handel, insbesondere bei Rohstoffen wie Öl, zugeschrieben. Das Vertrauen der Anleger in die wirtschaftliche und politische Stabilität der Vereinigten Staaten, selbst angesichts administrativer Veränderungen, trägt dazu bei, den Dollar als bevorzugten sicheren Hafen zu erhalten.

Der Niedergang des Euro und seine Ursachen

Der Anstieg des Dollar-Anteils erklärt sich weitgehend durch einen parallelen und deutlichen Rückgang der Euro-Nutzung. Die europäische Währung verzeichnete einen Rückgang ihres Anteils am internationalen Zahlungsverkehr auf 21,9 %, ein Jahrestief. Mehrere Faktoren können zu diesem Rückgang beitragen, darunter Sorgen um das Wirtschaftswachstum in der Eurozone, anhaltende Inflation und die Auswirkungen von Energie- und geopolitischen Krisen, die Europa in den letzten Jahren getroffen haben. Die Divergenz in der Geldpolitik zwischen der Europäischen Zentralbank und der US-Notenbank könnte ebenfalls eine Rolle gespielt haben, indem sie in Dollar denominierte Vermögenswerte attraktiver machte und Kapitalströme verlagerte.

Andere Währungen und ihre Dynamik

Neben dem Dollar und dem Euro spielen auch andere Währungen weiterhin eine wichtige Rolle im internationalen Zahlungsverkehr, wenn auch mit geringeren Anteilen:

  • Das britische Pfund behält dank seiner Bedeutung als Finanzzentrum eine stabile Position.
  • Der kanadische Dollar profitiert von seiner wirtschaftlichen Nähe zu den USA und seinen natürlichen Ressourcen.
  • Der japanische Yen bleibt eine Reservewährung, obwohl Japans ultralockere Geldpolitik seine Aufwertung begrenzen könnte.
  • Der chinesische Yuan verzeichnete trotz der Bemühungen um seine Internationalisierung im Dezember einen leichten Rückgang seines Anteils an den internationalen Zahlungen und lag bei 2,7 % gegenüber 2,9 % im Vormonat. Dies deutet darauf hin, dass der Weg des Yuan zu größerem globalen Einfluss noch schrittweise verläuft und Handels- und Wirtschaftspolitikschwankungen unterliegt.

Globale Auswirkungen und Zukunftsaussichten

Die anhaltende Stärke des Dollars hat weitreichende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Für Länder, die in Dollar handeln oder Kredite in Dollar aufnehmen, kann eine starke US-Währung höhere Importkosten und eine größere Schuldenlast bedeuten, insbesondere für Schwellenländer. Dies könnte einige Länder dazu veranlassen, nach Alternativen zu suchen oder ihre eigenen regionalen Zahlungssysteme zu stärken, wie die von Wirtschaftsblöcken wie den BRICS-Staaten geförderten „Entdollarisierungs“-Initiativen.

Die Tiefe und Effizienz des auf dem Dollar basierenden Finanzsystems, verbunden mit seiner unübertroffenen Liquidität, machen es jedoch extrem schwierig für jede andere Währung, seine Vormachtstellung kurz- und mittelfristig herauszufordern. Zentralbanken auf der ganzen Welt halten weiterhin einen Großteil ihrer Reserven in Dollar, was seine Position weiter stärkt.

Während sich die Welt weiterhin durch eine sich entwickelnde Wirtschafts- und Politiklandschaft bewegt, bieten die Swift-Daten ein klares Bild der aktuellen Dynamik der globalen Währungen, wobei der Dollar fest an der Spitze steht und der Euro versucht, seinen Schwung wiederzufinden.

Ekhbary Nachrichtenagentur

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