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Thursday, 29 January 2026
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Native Instruments Insolvenz: Zukunft Ungewiss

Native Instruments Insolvenz: Zukunft Ungewiss
Ekhbary Editor
7 hours ago
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Deutschland - Agentur Name

Native Instruments Insolvenz: Zukunft Ungewiss

Der renommierte Hersteller von Musikhardware und -software, Native Instruments, hat laut einem Bericht von Create Digital Music vorläufige Insolvenzverfahren eingeleitet. Das Unternehmen steht hinter ikonischen Produkten wie der Software Massive, Traktor und Kontakt sowie der Hardware Maschine+.

Native Instruments besitzt zudem die Marken iZotope, Brainworx und Plugin Alliance. Die genauen Details des Insolvenzverfahrens und die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens sind derzeit noch unklar. Ein Insolvenzverwalter wurde eingesetzt, um die Restrukturierung zu leiten und möglicherweise Vermögenswerte zu veräußern.

Hunderte von Mitarbeitern sind von dieser Entwicklung betroffen, und ihr Schicksal bleibt ungewiss. Ein Mehrheitsaktionär von Native Instruments ist die Private-Equity-Firma Francisco Partners, die auch Anteile an Unternehmen wie GoodRX und Verifone hält.

Es ist nicht das erste Mal, dass Native Instruments eine umfassende Umstrukturierung durchläuft. Bereits zwischen 2019 und 2020 gab es Entlassungen und Unsicherheit, bevor das Unternehmen von einer Private-Equity-Firma übernommen wurde. Die aktuelle Situation birgt weiterhin ein hohes Maß an Ungewissheit.

Es besteht die Möglichkeit, dass neue Investoren einsteigen und der Betrieb wie gewohnt weiterläuft. Ebenso ist denkbar, dass das Unternehmen zerschlagen und seine Vermögenswerte einzeln verkauft werden.

Unabhängigkeit von Plugin Alliance

Die Tochtergesellschaft Plugin Alliance scheint von den Insolvenzverfahren unberührt zu sein. Das Unternehmen bestätigte auf Facebook, dass es nicht involviert ist und der Betrieb normal weiterläuft. Dies bedeutet, dass neue Plugins und Updates für bestehende Software weiterhin veröffentlicht werden.

Für alle anderen Bereiche bleiben die Aussichten unklar. Diese Situation ist besorgniserregend für Nutzer, die stark in das Produkt-Ökosystem von Native Instruments investiert haben. Insbesondere die Hoffnung auf eine Hardware-Aktualisierung der Maschine+ scheint nun geschwunden.

Sollte die umfangreiche Software-Palette von Native Instruments zum Verkauf stehen, könnte Akai eine attraktive Option darstellen. Das Unternehmen integriert bereits Native Instruments-Software in seine MPC-Maschinen.

  • Native Instruments, bekannt für Musiksoftware und -hardware, meldet vorläufige Insolvenz an.
  • Das Schicksal von hunderten Mitarbeitern ist ungewiss.
  • Die Tochtergesellschaft Plugin Alliance ist laut eigenen Angaben nicht betroffen und operiert normal weiter.
  • Die Zukunft der Produkte und des Unternehmens hängt von neuen Investoren oder einem Verkauf ab.

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