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Friday, 06 February 2026
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Algerien vertieft strategische Zusammenarbeit mit China: Transsahara-Bahn und Satellitenprojekt treiben Wirtschaftsdiversifizierung voran

Nordafrikanische Großmacht Algerien entwickelt sich zum Schl

Algerien vertieft strategische Zusammenarbeit mit China: Transsahara-Bahn und Satellitenprojekt treiben Wirtschaftsdiversifizierung voran
Matrix Bot
6 hours ago
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Algerien - Ekhbary Nachrichtenagentur

Algerien vertieft strategische Zusammenarbeit mit China: Transsahara-Bahn und Satellitenprojekt treiben Wirtschaftsdiversifizierung voran

Algerien, eine Schlüsselnation in Nordafrika, verändert seine nationale Wirtschaftslandschaft durch eine umfassende Zusammenarbeit mit China. Kürzlich hat Algerien erfolgreich ein groß angelegtes Eisenbahnprojekt durch die Sahara abgeschlossen und gleichzeitig fortschrittliche Kommunikationssatelliten in die Umlaufbahn gebracht, wodurch seine strategische Partnerschaft mit Peking erheblich gestärkt wurde. Diese Entwicklung spiegelt Algeriens starke Entschlossenheit wider, seine Industriestruktur zu diversifizieren, sich von seiner langjährigen Abhängigkeit vom Öl- und Gassektor zu lösen und zukünftige Wachstumsmotoren zu sichern.

Am 1. Februar nahm der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune persönlich an der Eröffnungszeremonie der 950 Kilometer langen Eisenbahnstrecke teil, die Gara Djebilet, eine der weltweit größten Eisenerzregionen im Süden Algeriens, mit der Industriestadt Béchar im Norden verbindet. Präsident Tebboune unterstrich die immense Bedeutung dieses Projekts und nannte es „eines der bedeutendsten Projekte seit Algeriens Unabhängigkeit“, wobei er große Hoffnungen für die nationale Entwicklung zum Ausdruck brachte. Gara Djebilet wird auf riesige Eisenerzvorkommen von etwa 3,5 Milliarden Tonnen geschätzt, was es zu einer der größten Minen weltweit macht. Aufgrund seiner Lage tief in der Sahara war die Zugänglichkeit jedoch extrem gering, was die Entwicklung behinderte. Der Bau dieser Eisenbahn zielt darauf ab, diese geografischen Herausforderungen zu überwinden, indem täglich 24 Eisenerzzüge betrieben werden, um Ressourcen effizient von den südlichen Minen in die nördlichen Industriegebiete zu transportieren.

Dieses ehrgeizige Projekt wurde durch ein Joint Venture zwischen der China Railway Construction Corporation (CRCC) und lokalen algerischen Unternehmen realisiert. Chinas „Gürtel- und Straßeninitiative“ (BRI) hat dazu geführt, dass es seinen Einfluss auf dem afrikanischen Kontinent durch Infrastrukturinvestitionen ausgebaut hat, und das algerische Projekt wird voraussichtlich als Erfolgsfall verbucht werden. Dieses Eisenbahnnetz ist mehr als nur ein logistisches Mittel; es wird erwartet, dass es Algeriens industrielle Basis stärkt, neue Arbeitsplätze schafft und die Wirtschaft der Sahara-Region belebt. Darüber hinaus kommt Algerien durch die Eröffnung dieser Eisenbahn seinem langfristigen Ziel, seine Wirtschaft von einer öl- und gaszentrierten Struktur zu diversifizieren, einen Schritt näher, indem es die Eisenerzexporte ausweitet und seine heimische Stahlindustrie fördert.

Zusätzlich zum Eisenbahnprojekt hat Algerien durch seine Zusammenarbeit mit China auch bedeutende Meilensteine in der Weltraumtechnologie erreicht. Am 31. Januar wurde Algeriens neuester Kommunikationssatellit „Alsat-3B“ erfolgreich an Bord der chinesischen Langer Marsch-2C Rakete vom Jiuquan Satellitenstartzentrum in China gestartet. Dieser Start erfolgte nur 15 Tage nach dem Start von „Alsat-3A“ am 15. Januar, was den raschen Fortschritt des algerischen Weltraumprogramms demonstriert. Diese Satelliten sollen eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Kommunikationsinfrastruktur Algeriens, der Landüberwachung, der Ressourcenerkundung und der Wetterbeobachtung sowie in verschiedenen anderen Bereichen spielen. Die Sicherung der Satellitentechnologie gilt als strategischer Vermögenswert, der maßgeblich zur Beschleunigung der digitalen Transformation Algeriens und zur Stärkung seiner nationalen Sicherheit beitragen wird.

Chinas Strategie für das Engagement in Afrika geht über rein wirtschaftliche Interessen hinaus. Durch die Behebung von Infrastrukturdefiziten und die Erleichterung des Technologietransfers in afrikanischen Nationen baut China langfristige Partnerschaften auf und erweitert seinen globalen Einfluss. Algerien besitzt das zweitgrößte Territorium in Afrika und hat eine erhebliche geopolitische Bedeutung, da es das Mittelmeer mit der Sahara verbindet. Daher dient die Zusammenarbeit mit Algerien China als Brückenkopf, um in die nordafrikanischen und westafrikanischen Märkte einzututreten. Gleichzeitig erhält Algerien die Möglichkeit, seine nationale Modernisierung durch die Nutzung chinesischen Kapitals und chinesischer Technologie zu beschleunigen und eine diplomatische Diversifizierung abseits der westlich zentrierten internationalen Beziehungen zu verfolgen.

Diese Eisenbahn- und Satellitenprojekte symbolisieren die groß angelegten Infrastruktur- und fortschrittlichen Technologieinitiativen, die Algerien mehr als 60 Jahre nach seiner Unabhängigkeit durch die Mobilisierung seiner nationalen Fähigkeiten verfolgt. Dies zeigt deutlich Algeriens Suche nach einem neuen Modell für nachhaltiges Wirtschaftswachstum und wird als wichtiges Beispiel dafür dienen, wie Entwicklungsländer durch die Zusammenarbeit mit China strategische Autonomie sichern und ihre Zukunft gestalten können. Es wird erwartet, dass sich die Kooperationsbeziehung zwischen den beiden Ländern weiter vertiefen wird, was voraussichtlich erhebliche Auswirkungen auf das geopolitische Gleichgewicht in der nordafrikanischen Region haben wird.

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