USA - Ekhbary Nachrichtenagentur
Der vorletzte Spieltag der NBA-Hauptrunde war von einer Rekordzahl an Spielerausfällen geprägt, mindestens 168 Akteure standen nicht zur Verfügung. Viele Teams, darunter auch Top-Mannschaften, entschieden sich dafür, ihre Leistungsträger vor den bevorstehenden Playoffs zu schonen. Das mit Spannung erwartete Duell zwischen den Oklahoma City Thunder und den Denver Nuggets, das ein Aufeinandertreffen der jüngsten MVPs Shai Gilgeous-Alexander und Nikola Jokic hätte sein können, fand ohne beide Stars sowie ohne alle anderen Stammspieler beider Teams statt. Diese Entwicklung zog sich durch die gesamte Liga; 14 Spieler der Memphis Grizzlies waren ebenfalls aufgrund von Verletzungen oder Krankheiten nicht einsatzfähig. Alle Teams bestritten ihren 81. von 82 Saisonspielen, dem vorletzten Akt der regulären Saison. Thunder-Coach Mark Daigneault betonte, dass sein Team sich das Recht verdient habe, die Belastung der Spieler nach 80 Spielen zu steuern, insbesondere da sie bereits den ersten Platz in der Conference gesichert hatten. Die Nuggets hingegen kämpften noch um ihre Playoff-Platzierung, und Jokic selbst benötigt noch ein Spiel, um die Kriterien für individuelle Auszeichnungen wie MVP und All-NBA zu erfüllen. Nuggets-Trainer David Adelman kündigte an, dass eine Entscheidung über Jokics Einsatz im nächsten Spiel nach internen Beratungen getroffen werde.
In anderen bemerkenswerten Spielen absolvierte Victor Wembanyama von den San Antonio Spurs exakt 20 Minuten, um die 65-Spiele-Marke für die Auszeichnungsberechtigung zu erreichen, bevor er zur Unterstützung seines Teams beim 139:120-Sieg gegen die Dallas Mavericks wieder aufs Feld kam und 40 Punkte erzielte. Die Boston Celtics stellten mit 29 erfolgreichen Dreipunktewürfen einen Liga-Rekord auf, den die Memphis Grizzlies bereits in der Vorwoche egalisierten. Die Golden State Warriors setzten Stephen Curry, Draymond Green und Kristaps Porzingis erstmals in dieser Saison gemeinsam in der Startformation ein, um sich auf das Play-in-Turnier vorzubereiten. Die Atlanta Hawks sicherten sich als elftes Team einen Playoff-Platz durch einen Sieg gegen die Cleveland Cavaliers, die ebenfalls ihre Leistungsträger schonten.
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