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Friday, 10 July 2026
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Lake Powell verliert Kapazität durch Sedimente und Dürre

Der zweitgrößte Stausee der USA verliert nicht nur Wasser, s

Lake Powell verliert Kapazität durch Sedimente und Dürre
Catherine Jones
2026-04-27 18:52
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USA — Ekhbary Nachrichtenagentur

Der Lake Powell, das zweitgrößte künstliche Wasserreservoir der Vereinigten Staaten, verliert nicht nur aufgrund einer intensiven, mehrjährigen Dürre an Wasser, sondern auch seine gesamte Speicherkapazität schrumpft erheblich. Ein neuer Bericht zeigt, dass der Stausee seit dem Bau des Glen Canyon Dam im Jahr 1963 fast 7 % seines potenziellen Speichervolumens eingebüßt hat, was weitreichende Folgen für die Wasserversorgung und Energieerzeugung im Westen der USA hat.

Sedimentablagerungen reduzieren Speicherkapazität

Laut dem Bericht des US Geological Survey und des Bureau of Reclamation verlor der Lake Powell zwischen 1963 und 2018 durchschnittlich etwa 33.270 Acre-Feet oder 11 Milliarden Gallonen Speicherkapazität pro Jahr. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf Sedimente zurückzuführen, die von den Flüssen Colorado und San Juan in den Stausee gespült werden. Diese Sedimente setzen sich am Boden ab und verringern das Gesamtvolumen, das der Stausee aufnehmen kann. Aktuell ist der Lake Powell laut Daten des Bureau of Reclamation nur zu etwa 25 % gefüllt.

Kritische Wasserversorgung im Westen der USA

Die Situation verschärft die bereits bestehenden Probleme der Wasserknappheit und extremen Waldbrände in der Region. Der Lake Powell ist ein entscheidendes Reservoir im Colorado River Basin, das zusammen mit dem nahegelegenen Lake Mead, dem größten Reservoir des Landes, alarmierend schnell austrocknet. Im August wurde am Colorado River erstmals eine Wasserknappheit ausgerufen, nachdem der Wasserstand des Lake Mead auf beispiellose Tiefststände gesunken war, was zu obligatorischen Wassereinschränkungen für die südwestlichen Bundesstaaten führte. Der Rückgang des Lake Powell unter die kritische Schwelle von 3.525 Fuß über dem Meeresspiegel hat zusätzliche Bedenken hinsichtlich der Wasserversorgung und der Wasserkraftwerke ausgelöst, von denen Millionen Menschen im Westen abhängig sind. Das Colorado River System versorgt über 40 Millionen Menschen in sieben westlichen Bundesstaaten und Mexiko mit Wasser. Tanya Trujillo vom US-Innenministerium betonte die Notwendigkeit wissenschaftlicher Informationen, um die Herausforderungen durch eine 22-jährige Dürre und die Auswirkungen des Klimawandels zu bewältigen.

Tags: # Lake Powell # Dürre # Wassermangel # Sedimente # Colorado River # Stausee # USA